Freitag, 4. November 2016

An Accusation


My cross imposed on you with tearful eyes
Self-righteous lies hidden in spineless disguise
In deepest remorse I’m the serpent of yours
I’m the penitent that sanctifies thy flaws
They are carved in my hands we’ll never be equal
Your devotedness delivers you from evil

Though this is an apologize
I don’t want you to recognize
This accusation this demise
So you will burn in paradise

The sin lies with me and I in her grave
May this alleviates my anguish with grace
Unredeemed as thy savior without glory
I’ll burn in my self-righteous purgatory
My cross imposed on you with tearful eyes
So thou shall burn in paradise

Though this is an apologize
I don’t want you to recognize
This accusation this demise
So you will burn in paradise

Donnerstag, 3. November 2016

Die Geschichte eines Baumhauses ohne Pointe

Der mittlerweile 44-jährige erwachsene und unverheiratete Adam befand sich, wie es an Tagen wie diesen sonst auch immer unabhängig vom Wetter war, in seinem vom schweren Stürmen umringen Baumhaus und lauschte seinen sperrigen Gedanken. Die ihm aber nur jetzt sperrig erscheinen. Warum Adam in jener Nacht im Baumhaus war, soll für uns keine Rolle spielen und für ihn Ziel sein, sich Selbiges im Sturm der erlebten Eindrücke und verzerrten Erinnerungen auszureden und eben jene mit schönen Gefühlen und einer sanften Ehrlichkeit, die so Rau wie das Holz des Baumhauses selbst ist zu ersetzen. Adam fängt sich einen Splitter ein.

In all den vom Leichtsinn belebten Kindheitstagen war ihm das Baumhaus eh und jeh ein Zufluchtsort gewesen, um den vielen Bestrafungen, die seine ewig strengen Eltern für einen Lausbuben, wie er stets einer gewesen war bereit hielten und doch ließ ihm die kalt in ihm aufsteigende Selbstgewissheit nicht länger daran glauben, dass einfache Kindheitserinnerungen ihn federleicht von den atlasschweren Trümmern seiner zerbrochenen Welt erlösen könnten. Er ist nicht länger Bonbondieb, sondern Mörder. Adam dachte wie auch in den zuvor bisher nicht beschriebenen und auch im Folgenden nicht beschrieben werdenden Momenten über seine unerwähnte Vergangenheit nach und fand allerlei Rechtfertigungen, die ihm glauben ließen, dass nicht er am Leben, sondern dass Leben an gescheitert sei, was den Sturm zwar nicht weniger toben aber immerhin einen Ausgangspunkt bieten sollte. Er ist schon von vielen Ausgangspunkten aus gescheitert.

Regentropfen und Windböen peitschten gegen die Äste der alten Eiche und die roten von der Sonne ausgebleichten Vorhänge schlugen vom Wasser durchdrungen wie nasse Waschlappen gegen die morschen zerfallenden Fensterrahmen und führten so ein Schattenspiel auf, welches schöner war als das schäbige Baumhaus jemals hätte sein könnten. Es stürmte weiter. Seine Taten im weltweiten Strom der Beliebigkeiten wiederfindend, wimmerte Adam im Bauhaus und das Baumhaus wankte im Sturm hin und her, angetrieben vom grenzenlosen Aufeinandertreffen der Gewöhnlichkeiten und er hoffte in dem Stigamta, dass der Splitter auf seiner Hand hinterlassen hatte einen tieferen symbolischen und wenn nicht sogar erlösenden Sinn zu finden, welcher vielleicht weniger gewöhnlich als er es war sein mochte. Doch das ist alles recht gewöhnlich. Die zahllos übereinander stürzenden Gedankentürme ließen die Momente langsam und seine geistige Wortwahl lang und zäh werden lassen, so dass ihm in wiederwilliger Unbewusstheit nichts anderes übrig blieb, als nicht zu erkennen, dass die die alles verdrängende Prätentiösität seines Monolog ihn lediglich an eine tiefere alles auflösende Wahrheit Glauben und festklammern ließen. Doch letzten Endes wird er nur ein wenig Zeit und Selbstgefälligkeit gefunden haben.

Besitzansprüche

Stirb, so denke ich bei mir
Nicht, so denke ich bei dir
Sei mein für immer dann, wenn du noch mein bist
Und sei nicht, wenn du nicht mein bist

Sei niemandes
Sei als ob du niemals warst
Nur dass ich alleine weiß

dass

du einst meines warst.

Between Devestation and Me



Like the most gorgeous wasteland
Painted in self-alienating colors
Blurres into a dreadful dreary
Every self-reflective blossom
Fades into mere solitude

Yesterday I made acquaintance
With my custom made fake smile
Designed with proclaimed omniscience
I put in on and walked a while

And as I stumble through my wasteland
Suddenly I start to ponder
Every stroke of the brush seems unfamiliar
And everything appears so somber

Yesterday I made acquaintance
With my pathological sadness
False compare on every instance
For me it’s only this and nothing less

A rose broken ere the storm scattered its paddles
I used to find myself on the canvas
Instead of being imposed on it.

Halbtoddialektik



Tote Ideen verschimmeln
in dem was abbildet
als Grabmahlmanifest
das trotzdem tot ist
aber mir selbst zur Befriedigung
gerettet wird

so dass in Zukunft manche
neu aufgeputzt
als Halbtodgeburt
Teil des Ursprungs
Teil neuer Erkenntnis
bleiben
um erneut
zu sterben

Die Flucht


Nur für einen kurzen Augenblick hatte er mich aus den Augen gelassen, doch dies genügte,  um meine Chance wahrzunehmen und einen Fluchtversucht zu wagen. Voller Entschlossenheit entwich ich mich meinem Käfig und rannte so schnell mich meine Beine tragen konnten Richtung rettendem Ausgang. Schnell Begriff er, was geschehen war und eilte mir hinterher. Aber ich war entschlossen ich würde mich nicht noch einmal in diesen engen Käfig sperren lassen, lang genug habe ich in ihm ausgeharrt und es war an der Zeit um meine Freiheit zu kämpfen. Mit grazilem Geschickt wich ich den mir vor liegenden Hindernissen aus um mir einen Weg zur Türe zu bahnen. Ich hörte wie mein Verfolger hinter mir Tische und Stühle umstieß, um sich gewaltsam seinen Weg zu mir zu bahnen. Diese vor Zorn in lodernden Augen, ich konnte spüren wie sie sich förmlich in meinen Nacken brannten. Meine Knie wurden weich und es schien mir als würde meine Lunge jeden Moment aus meiner Brust bersten, doch mir war es Recht, lieber würde ich sterben als ein Leben in Gefangenheit zu fristen. Nur noch wenige Meter dann hatte ich die Tür erreich und wäre im Freien. Nur einen kurzen Augenblick dann… dann spürte ich wie eine kalte Hand mich an meinem Hals packte. Sie riss mich empor und trug mich zurück in den mir so verhassten Käfig. Ein weiteres Mal war meine Flucht und ich gezwungen mein Dasein in Gefangenschaft zu fristen. Frustriert rupfte ich mir ein Büschel Fell aus und mümmelte ich an meiner Möhre.

Freitag, 21. August 2015

Object of Clarity

Str. 1
Narrow minds in endless disturbance
all inane thoughts won't break the surface
desecrate minds deepest sanctuaries
occlusive chest ready to unseal
I once sealed my thoughts in steal and blood 
I once dreamt that I never wake up 
As long as we stay narrow minded
we never see the things behind it

Ref.
Unleash of sanity
when pencils are aiming and burdens are breaking
Object of Clarity
when glooms stays ensured
nothing is cured

Str. 2
For now spirit storm thunders shall hall
lock of thought seems so unbreakable
symbolism is reaching the core
reality conquers metaphors 
the place we're willing to live and fight
Suppress apathy reach the insight
just drag  prejudice and disagree
up to the gallows of sanity


Bridge 1
Absence and Rest will end
Open for a new perspective
Rise the urge inside against it
Denial  will be cleansed

Bridge 2
As long as we stay narrow minded
we never see the things behind it